Hamm-Nord

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Stadtteil von Hamburg, Bezirk Hamburg-Mitte


Hamm-Nord

Der Stadtteil Hamm-Nord liegt zwischen den Stadtteilen Eilbek, Wandsbek, Marienthal, Hamm-Mitte und Borgfelde im Osten Hamburgs. Charakteristisch ist die Backsteinarchitektur der fünfziger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts, die auf den Kriegsruinen der feiner gegliederten Backsteinarchitektur der Zwanziger Jahre aufsetzt. Seine verkehrsgünstige Lage, die bezahlbaren Mieten, das Grün des Hammer Parks und die relative Ruhe (außerhalb der Hauptverkehrsstraßen) machen den Stadtteil zu einem Geheimtipp.

Manche bezeichnen Hamburg-Hamm auch als "Neu-Schwerin", da nach dem Beitritt der DDR zum Bundesgebiet viele junge Leute wegen der hohen Arbeitslosigkeit in Mecklenburg zum Arbeiten Hamburg-Hamm gezogen sind, wo ihnen am Wochenende der Horner Kreisel einen schnellen Heimweg sichert.

Hamburg-Hamm lag 1943 im Kern des "Feuersturms", der sich aus den Fliegerangriffen der Alliierten bildete ("Operation Gomorrha"). Der Stadtteil wurde teils nur in geringem Umfang (Hamm-Süd), teils mit einer geänderten (vereinfachten) Bebauung (Hamm-Mitte, Hamm Nord) als Wohnstadtteil wiederaufgebaut. Zu "Hamm - davor und danach" gibt es im Hammer Kulturladen ein Stadtteilarchiv mit einer umfangreichen Fotosammlung; es finden zu diesem Thema auch Stadtteilrundgänge statt.

Kultur in Hamm-Nord

Hammer Kulturladen mit Stadtteilarchiv (30.000 historische Fotos, nach Straßen und Hausnummern sortiert), vgl. http://www.hh-hamm.de, auch mit Veranstaltungskalender des Kulturladens.

Kaffesatzlesen am Hasselbrookbahnhof, immer am letzten Sonntag des Monats um 16.00 Uhr. Näheres unter http://www.baderanstalt.de.

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